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Urlaub an der Nordsee 2017

Dieses Jahr ging es an die Nordsee, zusammen mit zwei Schwestern meiner Frau und deren Familie wurden zwei Häuser in Dornum Nesse für 7 Tage angemietet.
Nach einer fast sechs stündigen Anfahrt, dank den Baustellen und den dadurch entstehen Staus auf unseren deutschen Autobahnen waren wir endlich am Samstag gegen 16 Uhr angekommen. Natürlich als letzte der drei Gruppen 😉 Nun wurde erst mal das Haus begutachtet, die Sachen ausgepackt, Eingekauft und letztendlich der Grill angeschmissen.
Sonntag ging es dann nach Neßmersiel, lt. Recherche meines Schwagers nur 3 km entfernt also kein Problem es zu Fuß zu erreichen. Tja letztendlich waren es fast 5 km und ich holte mir direkt am ersten Tag einen heftigen Sonnenbrand.
Montag sollte es eigentlich nach Bensersiel gehen, doch leider haben wir viel zu lange gebraucht um für drei Familien einzukaufen und so wurde aus dem Strandbesuch ein Besuch beim Baumarkt in der Nähe um für die Kinder ein großes Planschbecken zu kaufen. Aber auch das machte den insgesamt acht Kindern einen riesen Spaß.
Dienstag ging es dann früh morgens nach Bensersiel an den Strand und alle bis auf meine Wenigkeit vergnügten sich am dortigen Badestrand. Ich hatte schön mit meinem Sonnenbrand zu tun und so erkundigte ich die Gegend bevor ich mich später zu unseren Liegeplatz begab.
Kleine Anmerkung zu den folgenden Bildergalerien: Nicht das ich nicht genügend Bilder gemacht hätte doch leider machten unsere Reisebegleiter von Ihrem Recht Gebrauch das sie eine Veröffentlichung der Bilder widersprachen.

Mittwoch habe ich mir dann meine Familie gepackt und wir vier sind nach Norddeich gefahren von wo aus wir dann mit der Fähre nach Norderney übergesetzt haben. Eine schöne Insel mit einem schicken kleinen Zentrum und einen Wahnsinns Strand. Die Zeit verging wie im Fluge und so konnten wir uns nur einen Bruchteil dieser schönen Insel anschauen.

Donnerstag war das Wetter leider nicht so prickelnd und so entschlossen die einen das sie mit den jüngeren Kindern den Indoor Spielplatz Sturmfrei besuchen während wir mit Acelya zu Birgits Tiergarten fuhren. Ein richtig schöner Streichelzoo mit wirklich zutraulichen Tieren, eine familiären Atmosphäre und wirklich angenehme zivilen Preisen. Lt. Prospekt und Webseite auf einer Fläche von 28.000m². Trotz des Wetters hatten wir dort wirklich unseren Spaß.

Freitag haben wir es dann mal etwas ruhiger angehen lassen. Da die Wettervorhersage sehr bescheidenes Wetter prophezeite und wir am darauffolgenden Samstag um 10 Uhr morgens das Haus schon wieder geräumt haben mussten. Also alles schön piano, die ersten Sachen packen und meine Frau hat die Zeit genutzt und ordentlich gewaschen. Naja jeder macht sich halt seinen Urlaub wie es ihm gefällt. Die anderen und unser Sohn Jahn machten sich nochmal auf den Weg nach Neßmersiel… Gott sei Danken konnten sie sich unterstellen als ein sintflutartiger Regen niederging und kamen somit am späten Nachmittag recht trocken wieder am Haus an.

Samstag, so schnell geht eine Woche rum. Das Auto wurde gepackt und wir machten uns auf den Weg nach Hause, allerdings fiel mir ein das ich bei unseren ersten Urlaub vor drei Jahren hier oben an der Nordsee schon das Deutsches Marinemuseum in Wilhelmshaven besuchen wollte und da ja der Tag noch jung war haben wir das diesmal in die Tat umgesetzt. Kann ich jedem empfehlen, wirklich interessant.

 

Die neue Sitzbank

Es ist vollbracht ich bin nun stolzer Besitzer einer echten Niklas Lange Sitzbank. Nachdem ich meine FZ6 mit einer hochgelobten Bagster Sitzbank erstanden habe war ich doch schon recht enttäuscht. Der Sitzkomfort ließ doch einiges zu wünschen übrig. Nun gut die Maschine war gebraucht bei einem Händler gekauft und ich wusste natürlich nicht wie schwer der Vorbesitzer war. Also habe ich erst mal einen Sattler gesucht und die Sitzbank neu polstern lassen. Nach seiner Meinung war eine komplette Gelunterlage genau das richtige. Da der Bezug im Grunde noch gut war also nur neu polstern lassen. Der erste Eindruck mit dem jetzt tollen Gelsattel war auch recht positiv doch die Ernüchterung ließ leider nicht lange auf sich warten. An warmen Tagen und auf etwas längeren Strecken fing mein Gesäß zu schmerzen an. Eine Tour nach Roermond und wieder zurück war dann ausschlaggebend, fast zu Hause angekommen wäre ich vor Schmerzen am liebsten Tot vom Sitz gefallen. So ging das natürlich nicht weiter. Gut ein halbes Jahr immer mal wieder diverse Foren durchstöbert und immer mal wieder war die Rede von einem Sattler aus Solingen. Auch bei meinem Lieblings Bikertreff hörte ich von besagten Sattler aus Solingen. Also nochmal ins Netz und den Namen und Adresse raus suchen. Die Rede war von Niklas Lange, ein Blick auf seine Homepage, den Kundenrezensionen und seinen Terminkalender der einen verrät das man ca. bis zu vier Monate warten muss um einen Termin zu bekommen. Die Leute kommen aus ganz NRW bzw. teilweise aus noch weiteren Regionen zu ihm…einfach Wahnsinn. Nun gut ich entschied mich anzurufen um einen der begehrten Termine zu bekommen. Glück muss der Mensch haben ich bekam einen Termin in nur ca. drei Monate.

Dort pünklich um 14:00 Uhr angekommen wurde ich von seiner Frau freundlich begrüßt, die Maschine konnte ich direkt in eine Halle rein fahren. Niklas und seine Frau …zwei wirklich unkomplizierte sehr sympathische Leute. Nachdem man mir erst mal einen Kaffee angeboten hat, musste ich noch ein bisschen warten da noch ein Kunde da war der leider ca. eine Stunde zu spät gekommen war. Nun gut, kann passieren, Staus auf der Autobahn kommen hierzulande nun mal vor. Aber bei Kaffee, Kippe und einen netten Gespräch vergeht die Zeit wie im Fluge.

Gegen 15:00 Uhr ging es mit meiner Sitzbank los, die einzelnen Arbeitsschritte habe ich in der Beschreibung der Bilder drin aber ich war echt erstaunt mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wird. Die Sitzbank wird exakt auf einen abgestimmt was Form und des eigene Gewicht betrifft. Im laufe des Umbaus kann man zwischen verschiedene Ledersorten wählen und sich seinen Sitz anfertigen lassen. Praktisch wenn man direkt mit dem Motorrad hinfährt so kann man zwischen den Arbeitsschritten immer wieder Probesitzen bis die Sitzbank exakt passt. Eine besondere Herausforderung waren dann die Würfel auf dem Sitz. Ein FZ6 kam für mich nicht in Frage weil es einfach viel zu gewöhnlich ist. Also fragte ich ob man denn auch Würfel haben könne. Die Anfertigung der Würfel war dann ein echtes Highlight obwohl ich schon schwer beeindruckt war von der mehr als sorgfältigen Arbeit beim Sitzaufbau konnte ich jetzt Perfektionismus in Person erleben. Die Würfel wurde nicht gestickt, nein es wurden drei Lederschichten so sorgfältig zueinander genäht das es ein Würfelbild in 3D Look ergab. Allein für die Würfel wurden 170 Knoten gemacht und das Ergebnis ist umwerfend. Wie letztendlich auch der komplette Sitz.

Der komplette Umbau bis zur Fertigstellung hat sechs Stunden gedauert. Gegen 21:00 Uhr war ich dann wieder draußen und machte mich auf den Weg nach Hause. Sechs Stunden in denen ich einen Niklas kennengelernt habe den man in jeder Minute anmerkt mit wie viel Liebe und Hingabe er seinen Beruf ausübt. Sechs Stunden in denen man ihm zu keiner Zeit in irgendeiner Form Zeitdruck oder Stress anmerkt. Ein riesen-Respekt dafür!!

Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen noch keine ausgiebige Probefahrt machen aber der Weg nach Hause hinterließ schon mal einen sehr positiven Eindruck.

Schulmauer

Eure Meinung ist gefragt…
Kunst liegt im Auge des Betrachters und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten aber…
schaut Euch doch mal bitte diese Bilder an und schreibt kurz was ihr hiervon haltet.
Laut einer Information der betreffenden Grundschule in der Meyerstraße wurde eine Kölner Künstlerin beauftragt die Wand zu gestalteten damit die vorher kahle Betonwand nicht beschmiert wird. Die Idee an sich finde ich gut aber die Gestaltung???
Bin echt gespannt wie ihr das Bild findet.

Ganz wichtig: Bitte die Kommentare hier auf der Homepage (die Felder E-Mailadresse und Website können freigelassen werden) hinterlasen nicht in Facebook…DANKESCHÖN

F6 Fazer

Nachdem ich nun gut vier Jahre lang mit meiner GS 500 unterwegs war spürte ich das es nun an der Zeit war auf etwas Größeres um zu satteln. Auf den vergangenen Touren fiel mir immer wieder die Yamaha Fazer auf. Sie war mir rein optisch von Anfang an sehr sympathisch. Testberichte und eine Probefahrt hörten und spürten sich super an. Anfangs spielte ich noch mit dem Gedanken die 1000ccm Variante in Betracht zu ziehen… doch mal ehrlich für meine Verhältnisse benötige ich wirklich keine 1000ccm mit 148 PS.
So wurde es dann also 2014 eine FZ6, umgebaut werden muss hier auch nicht viel die Maschine ist einfach im Grunde so wie sie ist schon echt toll. Daher wurden auch nur andere Blinker, Kennzeichenhalter, Griffe sowie Kupplung und Bremshebel verbaut. Die Sitzbank ist zwar auch nicht Serie aber die war beim Kauf schon drauf 😉

Auch diesen Kauf habe ich zu keinen Zeitpunkt bereut die Maschine macht einfach alles mit egal ob man einfach nur gemütlich fahren will oder ihr mal die Sporen gibt. Wer meint das man bei einer 600 ccm viel schalten muss den belehrt diese Maschine eines Besseren der Motor ruckelt zu keine Zeitpunkt. Der dritte Gang ist ein wahrer Universal Gang nur ein Automatikgetriebe wäre noch schaltfauler zu bedienen.

Wer es noch genauer wissen möchte kann sich diesen Test mal durchlesen, den ich zu 100% bestätigen kann.

Technische Daten:

  • Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihen- Motor
  • Elektronische Saugrohreinspritzung
  • Sechsganggetriebe
  • Ungeregelter Katalysator mit Sekundärluftsystem
  • Sechsganggetriebe
  • Hubraum 600 cm3
  • Nennleistung 72 kW (98 PS) bei 12000/min
  • Max. Drehmoment 63 Nm bei 10000/min
  • Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
  • Beschleunigung 0–100 km/h 3,5 sek
  • Reifen 120/70 ZR 17; 180/55 ZR 17
  • Gewicht vollgetankt* 209 kg, Zuladung* 188 kg
  • Tankinhalt/Reserve 19,4/3,4 Liter
  • Verbrauch Landstraße 4,8 l/100 km; Normalbenzin

Meine Susi

Alte Leidenschaft, neues Hobby

Nachdem ich jedes Jahr vom Frühling bis zum Herbst aufs Neue den Bikern neidisch hinterher geschaut habe musste einfach ein Motorradführerschein her.
August 2010 war es dann auch endlich soweit und ich legte ich mir eine Suzuki GS 500 EU zu.

Laut etlichen Berichten in einschlägigen Foren ein sehr gutes Bike für Ein-und Wiedereinsteiger. Dieses Urteil kann ich nun nach 2 Jahren absolut nur bestätigen. Wer hiermit nicht klar kommt sollte besser aufs fahren mit einem Zweirad verzichten.
Der Winter wurde dann dafür genutzt ein paar Kleinigkeiten zu ändern, es wurden Miniblinker, andere Spiegel, ein kleines Windschild vorne und Edelstahl Kettenschutz verbaut. Der Serienmassige Stummellenker musste einem Superbikelenker weichen, die Fußrasten wurden durch schönere in Silber ersetzt und die Tachobeleuchtung erstrahlt nun in einem schönen LED-Blau. Die Serienfelgen in Weiß wurden durch Silber-Anthrazitfarbene Felgen getauscht.
Danach noch die Drosselung raus damit die 500 Kubik auch Spaß machen.
Der Unterhalt ist mit knapp 100€ im Jahr für Steuer und Versicherung wirklich nicht zu viel, dazu noch die Benzinersparnis, (ca.5l auf 100km) das rechnet sich und sogar der Weg zur Arbeit fällt etwas leichter 😉
An schönen Tagen ein geiles Hobby = 100% FUN …

An dieser Stelle will ich mich auch mal bei meiner Frau bedanken die mich super unterstützt hat und mir auch den Freiraum lässt diesem Hobby nachzugehen (Lieb Dich!!!)

Technische Daten:

SUZUKI GS 500 E (GM51B)

  • Baujahr: 1994
  • Hubraum: 487ccm
  • Leistung: 46 PS / 34 KW
  • Höchstgeschwindigeit: 175 km/h
  • Leergewicht: 190kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 380 kg